Die Geschichte der Rasur bringt uns zurück in die Steinzeit. Die Neandertaler entfernten die Haare mittels einer Art des Epilierens in der Form von Tätowierungen. Ungefähr 30.000 v. Chr. wurde das erste Einweg-Rasiermesser erfunden. Dieses „Flint“ war ein scharfer Gegenstand, das zielgerichtet funktionierte, jedoch sehr schnell stumpf wurde. Damit kerbte man die Haut ein. Danach wurden die Kerben mit Pigmenten behandelt. Auf diese Weise entstand eine Tätowierung.

Die ersten Abbildungen von Männern ohne Bart finden wir in der Zeit der ersten ägyptischen Dynastien. Bei den Ägyptern gehörte die Entfernung der Haare auf dem ganzen Körper zu einer zwanghaften Hygiene und war ein Sinnbild der Schönheit, Jugendlichkeit, Reinheit und des höheren Status.

 

Sowohl bei Männern, wie auch bei Frauen und Kindern, wurde die Kopfhaut kahl rasiert. Die Ägypter trugen eine Art Perücke, um sich gegen die Sonne zu schützen oder als Modetrend. Seife war kaum erhältlich, um sich in der Hitze gegen Kopfläuse, Infektionen oder Krankheiten zu schützen. Es war also viel einfacher und hygienischer, um so viel wie möglich Haare zu entfernen. Die Beine und intimen Körperteile wurden aus dem gleichen Grund ebenfalls kahl rasiert. Die damals verwendeten Rasiermesser waren aus Gold gefertigt. Nach der Rasur wurde die Haut mit angenehm duftenden Ölen gepflegt, um die Haut zu balsamieren, parfümieren, pflegen und zu schützen. Im Laufe der Geschichte hatte der Bart eine sozial-kulturelle Bedeutung, wohl oder nicht einen Bart tragen und die Form des Bartes hatte bestimmte Bedeutungen. Ein Bart wurde in verschiedenen Kulturen und Perioden stets wieder auf andere Weise geschätzt. Durch die entsprechende Bedeutung war (und ist) es sicherlich oft keine Frage der freien Wahl, ob und wie man einen Bart trug. Die Rasur eines Bartes bei einem besiegten Feind konnte bei bestimmten Religionen sehr demütigend sein. Bei den Römern jedoch wurde die Rasur als Symbol der Jugendlichkeit beschaut. Bei den Franken und Germanen war es ein Brauchtum, einen besiegten König oder Prinzen kahl zu rasieren und seinen Bart zu entfernen. Die Rasur bedeutete eine Schande und Demütigung. Im mazedonischen Zeitalter war der Bart ein Symbol der Weisheit. Nur Philosophen und alte Männer durften einen Bart tragen. Im Europa des späten Mittelalters wurde kaum noch ein Bart getragen, lediglich Rechtsgelehrte und alte Männer trugen noch einen Bart. Alexander der Große ließ den Bart seiner Mannschaften rasieren, damit der Gegner den Bart während des Streites nicht greifen konnte. Heutzutage ist ein Bart in Europa im Allgemeinen eher ein Modetrend. Die Rasur in einer bestimmten Form oder die Rasur und Pflege der intimen Körperstellen ist ein Teilbereich unserer täglichen Hygiene, Pflege und unseres Komforts.

Uralte traditionelle Art und Weise der Rasur mit Rasieröl und einem Rasiermesser:

Die Rasur mit pflanzlichen Ölen war die erste und historisch bekannteste Form der Rasur. Rasieröle werden heutzutage nicht so oft verwendet wie traditionelle Rasierseife und Rasiergel, die Beliebtheit der Öle nimmt jedoch schnell zu. Das liegt hauptsächlich an den Eigenschaften, durch die Öle gleitet das Messer besser über die Haut. Die Öle pflegen und schützen die Haut ebenfalls besser. Rasieren mit einem Rasiermesser ist die reinste Form der Rasur, bei der die wenigsten Irritationen entstehen.

Rasieröl ist ebenfalls einfacher bei der Verwendung. Man möchte immer wieder ein schnelleres und besseres Rasierresultat mit elektrischen Rasierapparaten (Braun, Philips, Epilady) oder fortschrittlichen Rasiermessern. Wir sind sehr weit von der Basis der optimalen Rasur abgewichen und vergessen, dass die beste Lösung vielleicht in purer Einfachheit gefunden werden kann. Reines Rasieröl von Amanprana funktioniert ausgezeichnet mit dieser Einfachheit und puren Natur, ohne Zufügung von Chemikalien.

Rasieren mit einem Rasiermesser: weniger mögliche Wunden, Kratzer und Schnitte mit Rasieröl

Amanprana Rasieröl in Kombination mit einem Rasiermesser (Gillette oder Wilkinson) sorgt für eine sanftere, glattere und einfachere Rasur. Das Rasieröl kreiert eine glatte Barriere zwischen der Haut und dem Rasiermesser. Die Haut ist durch das Rasieröl sanft und glatt. Das Rasiermesser kann auf einfache Weise über die Haut gleiten, auf diese Weise entstehen weniger schnell Schnitte oder Kratzer. Die Haarwuchsrichtung ist durch das Öl deutlich sichtbar, dadurch wird die Rasur oder das Modellieren effizienter. Das pflegende Rasieröl von Amanprana ist nach der Rasur gut eingezogen und wirkt weiterhin als versorgende Pflege für die Haut. Ein Aftershave ist überflüssig.