Matcha ist eine japanische grüne Teesorte, welche zu Pulver vermahlen wird. Matcha wird aus den Blättern der Teepflanze Camellia sinensis hergestellt. Durch die Herkunft und Produktionsweise dieses grünen Tees ist Matcha eine einzigartige Sorte. Die verschiedenen Bearbeitungen der grünen Teeblätter bestimmen die Teequalität. Weltweit gibt es nur eine kleine japanische Elite von Teeerzeugern, die in der Lage ist, qualitativ hochwertiges Matcha zu produzieren.

Die Teeplantagen sehen ganz anders aus als andere Teefelder. Matcha-Plantagen werden vier Wochen vor der Ernte mit dunklen Bodentüchern abgedeckt. Dadurch erhalten die Teepflanzen 90% weniger Sonnenlicht. Als Kompensation erzeugen die Teepflanzen auf intensive Weise den Blattfarbstoff Chlorophyll und produzieren die Blätter sehr viele Aminosäuren.

Matcha blieb jahrhundertelang ein gut bewahrtes Geheimnis, nur dem Kaiser und seine Elite bekannt. Die Chinesen brachten den grünen Tee zu den Zen-Buddhisten. Ein buddhistischer Mönch teilte die Eigenschaften von Matcha als wunderbares Heilmittel zur Verlängerung des Lebens mit. Er führte im zwölften Jahrhundert Matcha als Meditationsgetränk in der Samurai-Kaste ein. Diese besondere japanische Teezeremonie mit dem einzigartigen grünen Tee in Pulverform (Matcha) verbreitete sich von diesem Ort aus weiter. Heutzutage ist Matcha als Getränk ein wesentlicher Bestandteil der japanischen Kultur.

Jetzt ist Matcha in größerem Maße bekannt, es bleibt jedoch eine Kunst, die höchste Qualität zu produzieren. Matcha ist dunkelgrün und schmeckt süß mit einem sanften Nachgeschmack.

Amanprana Matcha ist biologischer Matcha mit einer unvergleichbaren hohen Qualität, herausragenden Nährwerten. (siehe Etikett).

Matcha ist ein zu Pulver gemahlener grüner Tee aus Japan. In den letzten vier Wochen vor der Ernte werden die Teesträucher mit Matten oder Segeltüchern von der Sonne abgeschirmt. Die Pflanzen reagieren darauf mit der verstärkten Produktion von Chlorophyll und größerer Mengen Aminosäuren. Bei der Ernte werden nur die allerbesten Teeblätter ausgewählt. Diese werden anschließend gedämpft, getrocknet und pulverisiert. Matcha wird vor allem bei offiziellen japanischen Tee-Zeremonien verwendet und enthält besonders viele Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe.

Da Tee traditionell als Heilmittel galt, lag es auf der Hand, die veredelten Teeblätter zu einem feinen Pulver zu mahlen. Dies erlaubte eine besonders einfache Aufnahme der natürlichen gesunden Bestandteile. Die Geburtsstunde von Matcha hatte geschlagen. Im Jahr 1191 brachte der Zen-Meister Eisai die neue revolutionäre Methode des Teetrinkens von China aus mit nach Japan. Eisai bereiste das ganze Land und pflanzte überall Tee. Matcha galt lange als „Geheimmedizin“ am Hof der Kaiser und bei der Elite. Im 16. Jahrhundert gab ein weiterer Zen-Meister der japanischen Tee-Geschichte einen neuen Impuls: Sen-no-Rikyu erfand die Teezeremonie, bei der Matcha die Hauptrolle spielt. Mit dieser Teezeremonie gelang Matcha der Durchbruch bei den Samurai, der japanischen Kriegerkaste. Heute ist das Trinken von Matcha ein bedeutender Bestandteil der japanischen Alltagskultur.

Umami: Der fünfte Geschmack

„Umami“ ist der angenehm süße vollmundige Geschmack, den die Aminosäuren dem Tee verleihen. Neben süß, sauer, salzig und bitter wird umami als fünfter Geschmack bezeichnet. Je mehr Aminosäuren Matcha enthält, umso höher ist die Qualität. Sie tragen zu einer tiefen Entspannung bei und verleihen beim Lernen geistige Schärfe. L-Theanin ist eine Aminosäure, die fast ausschließlich in grünem Tee vorkommt. Ein idealer Zustand zur Entspannung, zum Lernen und zur Stimulierung unserer Kreativität.

Die besondere Herstellung von Matcha

Matcha wird aus den Blättern der Teepflanze Camellia Sinensis gewonnen. Die Qualität des Tees hängt vom Umgang mit den grünen Teeblättern ab. Nur eine kleine japanische Elite von Teebauern ist in der Lage, besonders hochwertige Qualität zu produzieren. Matcha-Plantagen sehen ganz anders aus als herkömmliche Teeplantagen. Die Teeplantagen werden vier Woche vor der Ernte mit dunklen Segeltüchern abgedeckt. Dadurch bekommen die Teesträucher 90% weniger Sonnenlicht. Um dies zu kompensieren, produzieren die Pflanzen große Mengen Chorophyll und die einzelnen Blätter bilden große Mengen Aminosäuren. Ein zarter süßer Geschmack und extrem grün leuchtende Blätter sind das Ergebnis.

Die frischen jungen Teeblätter werden nur einmal im Jahr im Frühling von Hand geerntet. Anschließend werden sie schnellstmöglich in eine Fabrik gebracht, wo die Fermentierung mit Hilfe von Wasserdampf gestoppt wird. Dadurch behalten die Blätter ihre intensive grüne Farbe und ihre wertvollen Inhaltsstoffe. Im nächsten Schritt werden sie bei 180°C getrocknet. Die getrockneten Blätter werden „Aracha“ genannt, „roher Tee“.

Die grünen Teeblätter, die von verschiedenen Teeplantagen stammen, werden nun nach Farbe, Geschmack und Textur in verschiedene Qualitätsstufen unterteilt. Stängel, Teestaub und sogar Blattadern werden ausgesiebt, damit nur noch die allerbeste grüne Blattsubstanz übrig bleibt. Der Tee wird einheitlich geschnitten und heißt nun „Tencha-Tee“. Tencha-Tee wird meist zu Matcha-Tee weiterverarbeitet, doch er findet innerhalb Japans auch Verwendung in Gerichten.

Die superfeinen Blätter werden nun noch einmal nach Farbe, Geschmack und Aroma in verschiedene Mischungen unterteilt. So entstehen über 100 verschiedene Qualitätsstufen für Matcha. So gibt es eine für die Verwendung in der Küche (günstiger), für Anfänger (ein nicht so feiner Geschmack), für Tee-Zeremonien (teurer) und Premium Matcha (besonders teuer). Tencha, Gyokuro und Kotobuki entsprechen dem höchstmöglichen Qualitätsniveau für Grüntee. Ein spezialisierter Teeprüfer entscheidet über die Qualität und den Preis.

Im letzten Schritt des Herstellungsprozesses für Matcha-Grüntee werden die verschiedenen Tencha-Mischungen auf Granitmühlsteinen zu Matcha gemahlen. Dies ist ein sehr zeitaufwändiger Prozess: Pro Stunde werden 30 bis 40 Gramm gemahlen. Tencha, Gyokuro und Kabusecha sind „beschattete“ Teesorten. Alle anderen japanischen Teesorten (Sencha, Bancha, Hojicha und Genmaicha) werden ohne Schatten geerntet.
Die Qualität von Matcha hängt zum größten Teil von der Qualität des Tencha ab. Die Qualität von Tencha ist wiederum abhängig von der Herkunftsregion, den geografischen Gegebenheiten (Flachland, Hügel oder Gebirge), der Erfahrung der Teebauern und der Art des Teestrauchs.

Der Weg des Matcha-Tees

Der Weg des Tees, auf Japanisch „Chanoyu“ oder „Chadō“ genannt (ausgesprochen als „Sado“), ist die japanische Kunst der Teezubereitung. Bei der Teezeremonie ist es wichtig, die richtige Atmosphäre für den perfekten Teegenuss zu gestalten.

Die vier Grundprinzipien lauten: Harmonie (wa), Respekt (kei), Reinheit (sei) und Stille (jaku).

Bei der Durchführung der Teezeremonie sind die Einflüsse des Zen-Buddhismus deutlich zu erkennen. Traditionell erfolgt die Zubereitung von Matcha-Tee in folgenden Schritten: Quellwasser kochen und auf 80°C abkühlen lassen. Quellwasser sollte gegenüber Mineralwasser bevorzugt werden. Mineralarmes Wasser wie Pineo ist bestens zur Zubereitung von Matcha oder grünem Tee aus Premium Gyokura oder Kimigayo nach allen Regeln der Kunst geeignet.

Wie wird Matcha zubereitet?

  • 1 Gramm (1/2 Teelöffel) Matcha in eine Matcha-Schale geben.
  • Etwa 80 ml Wasser hinzufügen und den Tee 15 Sekunden lang mit einem Bambusbesen zu einer schaumigen Flüssigkeit rühren.
  • Die Teeschale wird niemals bis zum Rand gefüllt. Am Rand sollten zwei Fingerbreit frei bleiben.
  • Während der Tee aufschäumt, können Sie bereits das langsam aufsteigende Aroma genießen.

Trinken Sie Ihren Tee mit bewusstem Genuss. Der Geschmack ist angenehm sanft und zugleich intensiv und sehr aromatisch.

„Eine Tasse Matcha-Tee von Amanprana entspricht dem Nährwert und dem Antioxidantien-Gehalt von zehn Tassen normalem grünen Tee. Eigentlich lässt sich beides nicht vergleichen. Bei Matcha wird das ganze Blatt komplett getrunken. Bei grünem Tee lediglich ein Extrakt.“

Wo wird Matcha hergestellt?

AIYA gilt bereits seit 1888 als renommiertester Matcha-Produzent Japans. Viele Teebauern arbeiten bereits seit Generationen mit ihnen zusammen. Das Unternehmen ist in Nishio, Aichi, in Japan ansässig. Nishio ist das Zentrum der japanischen Matcha-Herstellung und eines der ältesten Tee-Anbaugebiete der Welt. Schon um 1200 entstanden hier die ersten Teeplantagen. Nishio besitzt die idealen Voraussetzungen für den Teeanbau: Feuchtwarme Sommer, klare saubere Flüsse, die das Anbaugebiet im Westen und Osten umfließen und fruchtbare Erdböden. Dazu liegt es weit genug von den bevölkerungsreichen Städten entfernt, um ausreichenden Platz für den sauberen Teeanbau zu bieten.

Die Qualität des aus Nishio stammenden Matcha spiegelt sich in seiner Marktposition wider: Etwa 60% der japanischen Matcha-Teesorten stammen aus der Region. Anfang der 70er-Jahre hatte der Präsident des Unternehmens eine Vision: Japanischen grünen Tee in Spitzenqualität auf biologische Weise herstellen. Schon lange vor dem weltweiten Boom der Bio-Lebensmittel versammelte er die besten Teebauern um sich und begann mit der Zucht von Teesträuchern nach streng ökologischen Richtlinien. Ihr Verantwortungsbewusstsein für die Gesundheit der Natur kam auch durch die (finanzielle und aktive) Hilfe bei der Wiederaufforstung von Mangrovenwäldern in Thailand zum Ausdruck.

Gula Java Matcha als Superfood

Der außergewöhnlich hohe ORAC-Wert von 168.500 pro 100 Gramm (mit dem der Gehalt an Antioxidantien in Lebensmitteln ausgedrückt wird) verleiht Matcha eine hohe antioxidative Wirkung. Dies liegt vor allem am EGCG (Epigallocatechingallat), das ausschließlich in grünem Tee vorkommt. Die antioxidative Wirkung von Matcha ist weit stärker als die anderer bekannter Superfoods wie Heidelbeeren, Granatapfel oder Brokkoli. EGCG hat keinen Einfluss auf den glykämischen Index und ist reich an Ballaststoffen, Vitamin C und E. Neben den Antioxidantien enthält Matcha-Tee Aminosäuren, von denen L-Theanin aufgrund der beruhigenden Wirkung eine besondere Rolle zukommt.

Matcha enthält besonders viel Chlorophyll

Die intensive grüne Farbe von Matcha beruht auf dem sehr hohen Chlorophyllgehalt der Grünteeblätter. Während die Pflanzen im Schatten wachsen produzieren sie besonders viel Chlorophyll. Hans Fischer (Arzt und Nobelpreisträger für Chemie 1930) beschäftigte sich vor allem mit Pigmenten im Blut und Chlorophyll in Blättern. Er entdeckte, dass die chemische Zusammensetzung von Chlorophyll zu 98% mit der unseres Blutes identisch ist. Chlorophyll ist das „Blut der Pflanze“ und hat vielfältige Wirkungsweisen. Während bei normalem grünem Tee eine Infusion aus den Blättern getrunken wird und die Blätter weggeworfen werden, werden die Blätter bei Matcha zu Pulver gemahlen. So wird das gesamte Teeblatt in Pulverform konsumiert und mit ihm sämtliche Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und Ballaststoffe.

Gula Java Matcha Bio

Amanprana bringt eine Kombination aus Gula Java (Kokosblütenzucker) und Matcha auf den Markt. Für den Matcha-Tee wird Kotobuki-Qualität verwendet. „Kotobuki“ bedeutet auf Japanisch „langes Leben“ und „Segen“. Dies bezieht sich auf den hohen Nährstoffgehalt der Kotobuki-Qualität. Gula Java Kokosblütenzucker sorgt dafür, dass der Gula Java Matcha seine Wirkung nur langsam abgibt. Aufgrund des höheren Gehaltes an Tanninen schmeckt Matcha Kotobuki etwas bitterer als andere beliebte Matcha-Varianten.